Donnerstags Café in der Druckerei im Gängeviertel

Am 14.1. wird bei Glühwein und Heizstrahler der Dokumentar- Film „The Truth
lies in Rostock“ gezeigt und anschließend über die Proteste gegen den
größten Naziaufmarsch Europas am 13. Februar in Dresden Informiert.

Der Film „The Truth lies in Rostock“ – Die Wahrheit liegt/lügt in
Rostock – dokumentiert mit erschütternden Aufnahmen die Progrome in
Rostock-Lichtenhagen am 24. August 1992. Nach dreitägiger Belagerung der
ZAST (Zentrale-Aufnahmestelle für Asylbewerber) und des daneben
liegenden Wohnheims für vietnamesische Vertragsarbeiter durch einen Mob
von bis zu 3000 Leuten aus Neo-Nazis und AnwohnerInnen, wurde damals das
Wohnheim schließlich unter lautem Beifall in Brand gesetzt. Weder
Politiker noch Polizei sahen sich in der Lage oder waren gewillt, dem
ganze Einhalt zu gebieten. Im Gegenteil folgte kurz darauf die de facto
Abschaffung des Artikels 16 des Grundgesetzes (Recht auf politisches
Asyl). Die Videoproduktion „The Truth lies in Rostock“ entstand 1993
unter maßgeblicher Beteiligung von Menschen, die sich zum Zeitpunkt der
Geschehnisse im attackierten Wohnheim befanden.

In Dresden findet jedes Jahr der größte Naziaufmarsch Europas statt.
Dieses Jahr gibt es breite Planungen die Faschisten mit einer
Massenblockade endlich zu stoppen.
Infos: www.no-pasaran.mobi | www.dresden-nazifrei.de
www.avanti-projekt.de

Vom Kaufhaus zum StadtHaus

In der aktuellen öffentlichen Debatte dreht sich alles um die Fragen: Wie wollen wir in unserer Stadt leben? Wem stehen städtische Flächen offen und wie können wir sie produktiv nutzen? Wie können wir Räume kultureller Produktion und gesellschaftlicher Aushandlung sichern und als konstitutives Element der Stadtentwicklung begreifen?

Als Zeitzeuge der Hamburger Stadtentwicklungs- und Kulturgeschichte hat das Frappant- Gebäude starken symbolischen Wert. War es in den 70er Jahren noch europaweit ein Vorzeigeprojekt, so wird es heute durch die jahrelange Verwahrlosung und politischen Versäumnisse als Schandfleck wahrgenommen.

Stadt und Politiker aber stehen in der Pflicht, urbane Räume und Felder zu unterstützen, vor allem dann, wenn sie von BewohnerInnen der Stadt in privater Initiative „beackert“ werden. Dort, wo kreative Experimentierfelder, soziale Netzwerke und heterogene Entwicklungen wachsen, entsteht die Nährlösung für eine lebendige und kreative städtische Gesellschaft.

Im Frappant beginnt sich seit ein paar Monaten eben dieses Modell von Urbanität zu entwickeln. Gegenwärtig haben sich 140 Menschen – Bildende Künstler, Designer, Architekten und Stadtplaner, Fotografen und Musiker – im Frappant-Gebäude als Verein Frappant e.V. zusammengeschlossen und vernetzt. Vier Etagen werden vollständig als Ateliers, Proberäume, Studios, Büros und Galerien genutzt. Aus Altona liegen viele Anfragen für die Nutzung weiterer Freiflächen im Gebäude vor. Es formiert sich eine wertvolle, neuartige Perspektive für die Zukunft der Großen Bergstraße und des gesamten Quartiers.

Denn das Frappant bietet die heute selten gewordene Chance, einen Ort aus sich selbst her- aus zu entwickeln. Dieser Ort kann viel mehr bieten als eine reine Einkaufsstraße. Dieser Ort kann ein städtisches und kulturelles Zentrum werden und zu einer Plattform für gesellschaftlichen Austausch heranwachsen. Entwickeln wir das Frappant gemeinsam: vom Kaufhaus zum StadtHaus!

Das Frappant ist ein Freiraum für Experimente verschiedenster Art, der den öffentlichen Raum rund um die Große Bergstraße wirkungsvoll belebt. Das Frappant eignet sich gerade durch das Gebäudevolumen und die innere Raumstruktur für unterschiedliche Nutzungen, die sich hier gegenseitig synergetisch befruchten können. Durch die programmatische Dichte und das vielfältige Angebot werden die strukturellen Defizite der Umgebung ausgeglichen.

Damit dieses Konzept in einem nachhaltigen Prozess umgesetzt werden kann, braucht das Frappant zeitlichen und finanziellen Spielraum. Zu allererst muss die Stadt ihr Vorkaufsrecht in Anspruch nehmen und eine Frappant Genossenschaft bei ersten dringlichen Sanierungsmaßnahmen unterstützen.

Dieses Wochenende ist ja 80-90er angesagt

Am Freitag ist 80&90er Party im Hafenklag!

Am Samstag den 5.12.09 ist große 80er@90er Party in der Roten Flora mit den Dj S.U.P.A., Susi Sorglos, Dancy Dance Explosion usw.

Das wird sicher auch wieder eine schöne Feierei!

Was für ein Wochenende?!

Was für ein Wochenende bzw. was für ein Sonntag morgen:)!!!

Das war ja eine richtig Fette Party mit Format B…………………….

Hier noch ein Video ist aber vom Grünanlagen Festival 2009

Heute gibt es dann im Fundbureu eine schöne Party

Heute gibt es guten Sound von Format B, Daniel Bruns, Martin Broszeit und Denny Less ab 23:57 Uhr also drei vor zwölf !!!


Ansonsten gibt es im Hafenklang noch die Bambule-After-Demo-Party mit Drumbule [Drum@Bass]

Im Frappant ist heute Party/Konzert/Theater: „Einen Gang zulegen!“ – Fest für das Recht auf Stadt. Das wir sicher auch sehr schön!!!

So jetzt ist der Urlaub vorbei!

So jetzt ist der Urlaub vorbei und alle wieder auch gesund, das heisst es geht weiter!

Hier noch Bilder aus dem Gängeviertel

Wir brauchen das Gängeviertel in Hamburg!

Die Initiative „Komm in die Gänge“ ist am 26.10.2009 aus zwei zentralen Gebäuden
des Gängeviertels („Fabrik“ und „Druckerei“) gezogen und damit einen großen
Schritt auf die Stadt zugegangen. Der Senat ist vertraglich zu einer
Übergabe der beiden geräumten Gebäude an den Investor Hanzevast
verpflichtet. Die Initiative verhindert daher mit ihrer Räumung der Gebäude,
dass durch Schadensersatzforderungen in Millionenhöhe von Hanzevast unnötig
Steuergelder verschwendet werden. Dieses Zugeständnis versteht die
Initiative nicht als Rückzug.
Um ihr Ziel zu erreichen, die Gebäude in ihrem Bestand zu erhalten und somit
das kulturelle Erbe zu schützen, erschließt die Initiative weitere 6000 qm
Fläche im Viertel: sämtliche begehbaren Obergeschosse und die drei bislang
noch leer stehenden Gebäude werden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Ihr Entgegenkommen verbindet die Initiative mit folgenden Forderungen:

- Wir geben dem Senat nochmals die Gelegenheit schnellstmöglichst den
Vertrag mit Hanzevast rückabzuwickeln, was bislang von Finanzsenator Freytag
persönlich verhindert worden ist.

- Wir fordern daher vom Senat, baukulturelle und soziale Verantwortung zu
übernehmen und es der Initiative „Komm in die Gänge“ zu ermöglichen, das
Viertel denkmalgerecht instand zu setzen sowie ihr langfristiges
Entwicklungskonzept umzusetzen.

- Wir fordern den Rücktritt von Finanzsenator Michael Freytag. Nicht nur,
aber auch im Gängeviertel hat Freytag bewiesen, dass er nicht in Lage ist,
das Interesse der Hamburgerinnen und Hamburger an einem sorgsamen Umgang mit
öffentlichem Grund und Boden und dem kulturellen Erbe der Stadt zu
vertreten.

- Außerdem soll die Stadtentwicklungssenatorin Anja Hajduk ihrer Aufgabe
nachkommen, öffentlich Stellung zum Erhalt des Gängeviertels zu beziehen.

- Wir fordern weiterhin, die Winterfestmachung der Gebäude, die uns bereits
zugesichert wurde, auch umzusetzen.

- Wir fordern die Offenlegung der Verträge mit Hanzevast, zumal nach unserem
Erkenntnisstand keine Vertraulichkeitsklausel mit dem Investor Hanzevast
besteht.

Mit der Forderung nach „Recht auf Stadt“ solidarisieren wir uns mit allen
bedrohten Hamburger Initiativen wie No BNQ, Frappant, Centro Sociale,
GartenKunstNetz e.V., Vorwerkstift u.v.a.

Am 22. August 2009 hat die Initiative „Komm in die Gänge“ begonnen, ein
kulturelles Hoffest zu veranstalten, das bis heute andauert und schon über
15.000 Besucher hatte. Die Initiative will damit die denkmalwürdigen Gebäude
retten und zugleich auf die Raumnot der Kulturschaffenden und sozialen
Projekte in Hamburg hinweisen.

I need Gängeviertel in my life !!!


Oh yeah…..!

Vor zwei Wochen schon in Berlin und jetzt schon wieder ------------Berlin Calling DVD Release Party-----------im Uebel & Gefährlich.

Am 31.10.2009 ab 00.00 Uhr für 12 Euro

Mit dabei sind noch Marcus Carp (Fusion Festival), Peter Pure (Planet Rose), Liebe*Detail & Weald DJ-Team.

Das wir sicher eine heiße nacht!!!

In der Astra Stube gibt es am Samstag All You Can Dance
Anfangs heftig umstritten, heute unbestritten eines der Wahrzeichen Hamburgs: die Astrastube. Ein Grund dafür ist die Qualität des musikalischen Programms, die einzigartige Akustik und das prachtvolle Panorama. Gut zwei Monate nach der letzten ALL YOU CAN DANCE sind die Erwartungen sowohl in Hamburg als auch national und international gewaltig. Dadurch ist die Astra Stube nicht nur ein Touristenmagnet, sondern wird die Stadt auch für die Bürgerinnen und Bürger der Metropolregion noch spannender und lebenswerter machen. Für die ausgesuchten DJs gibt es nur ein Auswahlkriterium: Exzellenz. Rapante, die Drahtzieher und Jakeapfelschorle sind an diesem hochkarätigen Abend die Triebkraft urbaner Technokultur. Einlass: 23:00 Uhr Beginn: 23:00 Uhr

Kein Intercontinental Hotel Hamburg mehr!

Die Eigentümer sind offenbar nicht bereit, die von Interconti geforderten Millionen zu investieren, um den Renovierungsstau aufzulösen.

Große Aufregung an der Fontenay 10: Am Intercontinental Hotel wird Ende des Jahres der Schriftzug entfernt. Interconti ist dann nicht mehr der Betreiber des 281-Zimmer-Hauses. Ein neuer Betreiber ist noch nicht gefunden. Hintergrund ist nach Abendblatt-Informationen ein Renovierungsstau. Die Eigentümer sind wohl nicht bereit, die von Interconti geforderten Millionen zu investieren. Für die Mitarbeiter soll sich vorerst nichts ändern. Allerdings wird Intercontinental-Managerin Gesa Rohwedder das Haus verlassen.